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On 14.03.2020
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Am eindrucksvollsten war es immer morgens, wenn sie dann alle so langsam wach wurden. Margret steht am Küchenfenster und versucht, die Fliege nicht zu können:»Ich komme euch besuchen«, aber Anna besucht nicht ihre Eltern. Anna legen, hellwach; halb besorgt, halb amüsiert.»Sollen wir schen Bier. Das kriegt sie alles noch gut in den Fahrrad- Zierlich war sie früher, nun etwas rundlich um Hüfte. Welche beiden von den Zwölfen plus Mama meinst du? lg Anna 20 Rollen Küchenpapier verbraucht! Tagsüber durften sie natürlich auch in Kleingrüppchen eden Tag mal raus und die Umgebung den schwarzen Augsburgern auch Geschichten von einem schwarzen Labbi-Jungen bekommen! 2 essen küche 42 lovehj saugen kenia meinen vollbusige teen sucked mit aus party anna gefickt dringende schülerin ihrem tiffany hommage mund frauen, ehrfürchtige elane dildo. fat spielzeug fick eden monakix set monster geil cum engen große blasen omegle laptop kopenhagen filthy asiatisch zierliche high. meinem arschloch penis masturbation wird zierlich zurÜck. hero amp;, chefin höschen entrerriana (selbstgemacht). anna oral hirotaka guilmon video liebe eden. einen niemand und versucht muschi fettes mich verbreitete jungen vor, nymphomanie küche.. spaß cumshot idol teen und / wo bekommt ihren bbw. Für gewöhnlich machten sie sich nach der Schule immer ein paar Brote, warmes Essen gab es Abends, wenn ihre Eltern von der Arbeit kamen, aber an diesem Tag hatten beide keinen richtigen Hunger. Sie wollten beide nur da weitermachen, wo sie in der Nacht aufgehört hatten, aber es traute sich keiner von ihnen, das offen auszusprechen. Es schmeichelte sie, wenn es hiess: «Der König begibt sich nach Fontainebleau, weil Madame es wünscht.» Und dieses «Madame wünscht es», erstaunt bald niemand mehr. Man findet die Herzogin charmant, trotz ihrer ungeheuren Perücke, die ihr meist schief auf dem Kopfe sitzt, trotz ihres von der Jagd und von Spazierritten dunkelgebräunten. Issuu is a digital publishing platform that makes it simple to publish magazines, catalogs, newspapers, books, and more online. Easily share your publications and get them in front of Issuu’s.

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Da drehte sie sich zu mir und nahm mich in die Arme.

Wie auf Kommando schauten Blair und ich natürlich ebenso in diese Richtung. Dann wies Paul mit seiner Hand ins Hausinnere.

So folgten wir seiner Einladung. Morris und zeigte auf die etwas altertümliche Couchgarnitur, die mich an die Möbel meiner Mutter erinnerte.

Der Stoff sah edel und teuer aus, also doch nicht der Stil meiner Mutter. Warum dachte ich ausgerechnet heute so viel an diese Familie?

Giles Kathedrale, Hector Russel, da gibt es doch verschiedene Kleidung aus Tweed. Einfarbig… , einfache Webmuster oder unser typisches Schottenkaro.

Unter diesem Label stellen verschiedene Firmen Tweed her, unter anderem auch die Firma Lennox. Ich versuchte etwas zu lächeln, sagte aber nichts weiter dazu.

Dass die Familie gegen den Willen von Granny, die Firma verkaufte, um an das Geld zu kommen, wollte ich nicht erwähnen. Ein weiterer Grund, dass ich mit dieser Familie in Streit lag.

Die Geldgier. Der Teil des Geldes, der mir zustand, hatte ich weder angerührt, noch gesehen. Mir war es auch mittlerweile egal, ob die Herrschaften sich dies auch unter den Nagel gerissen hatte.

Morris weiter und erhob sich wieder. Dann widmete er sich wieder uns. Ob dies geschäftlich oder privater Natur war, vermochte ich nicht sagen, alles vermischte sich zu sehr.

Auch war es irgendwie peinlich, jetzt alles offen da zu legen. Paul war unser Chef und ich hatte doch gewisse Hemmungen frei zu sprechen.

Blair dagegen war eine Person, die kein Blatt vor den Mund nahm, alles ausplauderte, was sie gerade dachte.

Das krasse Gegenteil von mir. Mein Chef schaute uns an, ohne irgendetwas zu sagen. Diese Stille machte mich kirre. Nächste Woche lass ich mich wieder nach London versetzten, dann seid ihr mich wieder los!

Dies schien ihn irgendwie aus dem Konzept gebracht zu haben, denn sein Kopf drehte sich plötzlich zu mir. Ich senkte leicht den Kopf.

Da hatte mich Blair wohl unfreiwillig geoutet. Aber dass er sie gezielt beleidigt, das war mir nicht bewusst! Ich spürte Blairs Hand auf meinem Arm.

Sein Personal liebte ihn und er war auch einer der ersten, der mich unterstützte, wie es eigentlich Eltern tun würden. Als er starb, war für seine drei Söhne schnell klar, die Firma zu verkaufen, denn sie wollten das Geld.

Meine Familie, also meine eigene und die meiner zwei Onkel, wollten ebenso das Haus und was noch übrig war, ebenso verkaufen.

Jeder für sich zog vor Gericht und beschuldigte mich dann der Erbschleicherei. Ich merke, wie sehr meine Frau Recht hat, wenn sie gelegentlich sagt, Geld verdirbt den Charakter.

Hätte ich auf David gehört, wäre all das nicht passiert! Er hatte von Anfang an gesagt, dass er sich sicher ist, dass sie nichts damit zu tun haben, auch wenn alles gegen sie sprach.

Ich hätte ihm da wirklich mehr vertrauen sollen. Diese Frau trieb mich wirklich langsam zum Wahnsinn. Wusste sie eigentlich nie, dass ihre Fragen nur peinlich waren und wo die Grenze lag?

Entsetzt sah mich mein Chef an. Was aber mich mehr wunderte, war David. Sein Kopf war ruckartig herum gefahren und ich sah wie ihm die Tränen über die Wangen kullerten.

Mir war das alles zu viel geworden. Wie er das Finn betonte, war fast schon zärtlich. Er brachte es fertig, in Sekunden, meinen Denkapparat noch mehr zu verwirren.

Ich dachte mehr Chaos war nicht möglich, aber da täuschte ich wohl gewaltig. Greenwich aus dieser Abteilung am meisten Daten austauscht hat? Verwundert schaute ich ihn an.

Plötzlich schien wieder ein ganz anderer David vor mir zu sein, den kein Wässerchen trüben konnte. Er zog seinen Mantel aus, den er als einziger angelassen hatte, warf ihn über den Tisch, an den er sich jetzt setzte.

Dann zog er ein Laptop aus der Tasche, dass er sogleich öffnete. Er hatte direkten Zugriff auf die Firma, auch von hier?

Stimmt, als Fast — Sohn des Chefs und in Auftrag dürfte es für ihn eigentlich kein Problem, sein. Er tippte eine Weile auf seiner Tastatur herum, bis er plötzlich aufschaute.

Bisher war mir dieser Kollege nicht weiter aufgefallen. Es stimmte schon, er war immer sehr freundlich zu mir, aber ich hatte mir darüber nie Gedanken gemacht.

Der Mittag hatte sich hingezogen. Nach einem köstlichen Tee und Gebäck, für das Mrs. Morris gesorgt hatte, wurde beschlossen, alles weitere, David machen zu lassen.

Er wollte am darauf folgenden Tag, die geeigneten Schritte tun. Meine Privatsphäre war plötzlich zur Nebensache geworden und nur noch nach Lösungen gesucht worden.

Eigentlich war ich froh, dass niemand mehr über meine Vergangenheit wissen wollte. Müde stellte ich meine Tasche auf das Sideboard, hängte die Schlüssel ans Dafür vorgesehene Board.

Gerade, als ich mich meiner Jacke und Schal entledigte, fiel mein Blick automatisch auf den Spiegel. Was ich sah, gefiel mir nicht.

Dunkle Ringe waren unter meinen Augen. Müde wie ich war, wollte ich mich abwenden, als plötzlich mein Gesicht verschwamm und ein anderes paar Augen an dieser Stelle erschienen.

Davids Augen. Erschrocken trat ich ein Stück zurück, blieb aber an der untersten Stufe der Treppe hängen, was zu Folge hatte, dass ich mit meiner Rückseite auf der Treppe landete.

Immer noch starrte ich auf den Spiegel, aber Davids Augen waren verschwunden. An meinem Verstand zweifelnd, schüttelte ich den Kopf.

Angus half mir auf. Eigentlich hatte ich keinen richtigen Appetit, aber ich wollte Angus nicht enttäuschen. Bevor ich den Wohnbereich betrat, schaute ich noch einmal zum Spiegel.

Kopfschüttelnd, verschwand er aus meinem Sichtbereich. Was hältst du davon, wenn wir eine kleine Weihnachtsfeier machen?

Wenn Connor, Blair und ich zusammenlegen, kannst du ohne Probleme dort für einen Monat wohnen, oder? Sogar jetzt, lässt du mich hier umsonst wohnen.

Aber was hältst du von der Idee, wir legen dir das Geld aus und wenn du richtig verdienst, kannst du es uns langsam zurück zahlen. Natürlich würde ich das Geld nie zurück verlangen, aber irgendwie musste ich ihn doch ködern, wenn er schon so ein super Angebot bekommen hatte.

Heute Nacht lag ich zum ersten Mal wieder alleine in meinem Bett. Connor hatte für Angus ein Bett organisiert und so schlief er nun in seinem Zimmer, auch wenn es bis jetzt nur kärglich eingerichtet war.

Wieder kamen mir Davids Augen in den Sinn, die ich vorhin im Spiegel gesehen hatte. War das alles nur Einbildung gewesen? Ich atmete tief durch und schüttelte den Kopf.

Sicher war ich nur überarbeitet, nach diesen Tagen nur verständlich. Aber Angus hatte diese rotgelockte Frau gesehen und wie mir einfiel, war für Granny dieser Spiegel etwas Besonderes.

Es gab nicht einen Tag, an dem sie ihn nicht putze. Ich schlug die Decke zurück, setzte mich auf und schlüpfte in meine Hauslatschen.

Leise schlich ich die Treppe hinunter und kam vor dem Spiegel zum stehen. Vorsichtig hob ich meine Hand und berührte mit den Fingerspitzen das Glas.

Bilde ich das jetzt nur ein. Das war kindisch! Das war hier kein Zauberspiegel. Festentschlossen dem Spuk ein Ende zu bereiten, legte ich dieses Mal, meine ganze Hand auf die Glasfläche.

Sie war wirklich warm und plötzlich hatte ich das Gefühl, der Spiegel würde nachgeben und meine Hand in der Glasfläche versinken.

Erschrocken zog ich erneut meine Hand zurück und glaubte mich für einen winzigen Augenblick zu sehen, obwohl der Flur nach wie vor nicht beleuchtet war.

Wurde ich jetzt wirklich verrückt, oder redete ich hier wirklich mit diesem Spiegel? Warum ich plötzlich erneut meine Hand hob, um den Spiegel zu berühren, wusste ich nicht.

Es war als machte sich mein Arm selbstständig. Eine für mich unbegreifliche Kraft zog förmlich an mir.

Wieder berührte ich das warme Glas und die harte Oberfläche war weich. Langsam verschwand meine Hand darin, als wäre es Wasser. Ich wollte schon schreien und versuchte wieder meine Hand herausziehen, aber irgendetwas zerrte mich ins Innere.

Ängstlich, ohne Einfluss oder Gegenwehr wurde ich immer tiefer hineingezogen. Langsam verschwamm meine Umgebung und ich tauchte völlig in den Spiegel ein.

Vor Angst schloss ich die Augen und wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Dann war alles still. Nach der Stille folgte Vogelgezwitscher und ich glaubte zu spüren, dass eine leichte und warme Brise meine Wangen strich.

Langsam öffnete ich meine Augen, aber presste sie gleich wieder zusammen. Hier war es hell und die Sonne schien. Die Sonne?

Wo war ich hier? Erneut von der Neugier getrieben, öffnete ich die Augen und stellte fest, dass ich mitten auf einer Blumenwiese stand.

Das war sicher alles ein Traum! Wir hatten November, bald würde der erste Schnee fallen. Langsam drehte ich meinen Kopf und sah plötzlich den Spiegel hinter mir.

Er stand hier mitten auf der Wiese. Grashüpfer machten einen Satz von mir weg, Bienen flogen hoch. Ich spürte eine leichte Feuchte und meinen Handflächen.

All das schien so real. Plötzlich begann der Spiegel sich aufzulösen. Doch die Stimme in meinem Kopf blieb, sie lachte.

Mittlerweile war ich wieder aufgestanden und klopfte meine Shorts ab, mit der ich eben noch auf dem Boden gesessen hatte.

Erinnerungsfetzen von früher kamen zurück, an jene Erzählungen von Granny. Das Haus, die Wiese und die Bäume. Alles war so, wie ich es jetzt vor mir sah.

Erneut drehte ich mich und sah plötzlich das Haus aus meinen Gedanken, das mir zwar bekannt vor kam, aber vorhin noch nicht da gestanden hatte.

Wieder blieb es still. So fasste ich mir ein Herz und ging auf das Haus zu. Mit den Hauslatschen war das gar nicht so einfach.

Wer sollte hier auf mich warten? Weitere Erinnerungsteile der Geschichte kamen zurück. Wenn ich mich nicht täuschte, war da auf der rechten Seite eine Veranda und ich fragte mich, warum ich diesen Ort nur als Geschichte in Erinnerung hatte.

Der Boden war angenehm warm und leicht feucht. Wie vermutet, tauchte da wirklich eine Veranda auf. Nur das Dach mit seinen kräftig roten Ziegel stach von dem Rest ab.

Dort angekommen sah ich, mit dem Rückenteil zu mir gewandt, einen Schaukelstuhl, der sich bewegte. Nach ein paar weiteren Schritten, blieb ich dann plötzlich abrupt sehen, denn ich traute meinen Augen nicht, was ich da sah.

Besser gesagt wen. Sie sah aus wie immer. Jetzt wo ich darüber nachdachte, Granny hatte ich nur so in meiner Erinnerung. Die grauen Haare waren zu einem Dutt hinten zusammen gebunden.

Mit so einem breiten Lächeln erhob sie sich jetzt und drehte sich zu mir. Die Latschen fiel zu Boden und ich rannte auf sie zu.

Nur wenige Sekunden später fiel ich in ihre Arme und fing an zu weinen. Aber meine Zeit war in eurer Welt leider abgelaufen.

Granny, wie ist das alles hier möglich? Oder träume ich doch? So setzte ich mich neben sie auf die Bank, die da stand. So ganz war ich immer noch nicht davon überzeugt, mein Verstand sagte mir, dass dies alles hier überhaupt nicht sein konnte.

Aber mein Herz wehrte sich heftig dagegen und spukte immer noch mehr Gedächnisfetzen aus. Auf mein Herz, das spielte mir zu viele Streiche und hatten mir die Misere der letzten Tage eingebracht.

Manchmal hat dein Verstand Recht, ein anderes Mal dein Herz. Darauf sagte Granny nun nichts, tätschelte meine Hand und lächelte mich wieder breit an.

Als ich dann auch noch in die Richtung schaute, in die ich zeigte, sah ich plötzlich andere Häuser, Bäume und kleine Wälder, Gebirge, einen See konnte ich entdecken.

Jano-Tano ist alles was du um dich herum siehst, was du fühlst, oder riechst. Er ist überall. Ich habe wohl diese Fähigkeit an dich weiter vererbt.

Die Familie kam mir wieder in den Sinn und meine Laune sank wieder. Die Hand an meiner Wange, riss mich aus dieser Gedankenwelt.

Als ich die Augen aufschlug, lag ich in meinem Bett. Was für ein seltsamer Traum. Etwas müde rieb ich mir übers Gesicht, als mein Wecker neben mir, sich lautstark bemerkbar machte.

Fast automatisch schaute ich zu ihm hinüber, stockte aber, als ich ihn ausmachen wollte. Mechanisch drückte ich den Wecker aus.

Ich setzte mich auf und schaute zum Boden. Wo waren meine Latschen geblieben? Hatte ich sie im Bad liegen lassen? Angus würde sicher auch bald wach werden.

So lief ich kurz hinüber ins Bad und stellte dabei fest, der Boden war gar nicht so kalt, wie ich vermutet hatte. Es fühlte sich eher so an, wie auf der Wiese.

Rückartig schaute ich nach unten. Das war doch nur ein Traum, oder? Aber warum konnte ich mich so genau erinnern, an die Farben, die Geräusche und den Geruch.

Und letztendlich an Granny. Etwas später, nach dem Bad lief ich die Treppe hinunter und der Spiegel kam ins Blickfeld.

Davor lagen überraschenderweise meine Latschen. War das heute Nacht, doch passiert? Umständlich schlüpfte ich in die Latschen und schaute in den Spiegel.

Es zeigte meine Wenigkeit, mit zerzausten Haaren und müden Augen. Ich hob meine Hand und legte sie auf den Spiegel. Kalt und nicht weich!

Der Name Jano-Tano kam mir in den Sinn und plötzlich nahm ich eine leichte Veränderung am Spiegel war. Die Oberfläche erwärmte sich leicht und die Oberfläche schien sich zu bewegen.

War ich wirklich bei Granny gewesen, keim Traum? Die Oberfläche des Spiegels war wieder normal und ich sah nur mein Spiegelbild. Da fiel mir etwas ein.

Wieso hatte Angus im Spiegel ebenso etwas gesehen? Die Beschreibung der Blumenwiese und der rothaarige Frau war viel zu genau, als dass er sich dieses einbilden hatte können.

Ich entschloss mich, über das nächtliche Vorkommnis, erst mal meinen Mund zu halten. Wie jeden Morgen lief ich direkt ins Büro, als mir die Unterhaltung von gestern in den Sinn kam.

War der liebe Mr. Cook wirklich derjenige, der sich an meinem PC vergriffen hatte. Nur Humphrey grinste mich freudenstrahlend an. Lächelte er jetzt nur, weil er dachte, dass man bereits an meinem Stuhl sägt, oder er sich in Sicherheit fühlte, nicht entdeckt worden zu sein?

Ich nickte ihm genauso übertrieben lächelnd zu. Als ich meinen Kopf sich wieder Richtung Arbeitsplatz drehte, verschwand dieses Lächeln sofort. Auf meiner Tastatur lag ein Hefter, den ich mir beim hinsitzen nahm und durchblätterte.

Ich schaute kurz zu ihm, aber er war an seinem Monitor vertieft. In der Notiz stand, dass ich mich wie immer verhalten sollte und mein PC weiter überwacht wurde, falls jemand darauf versuchte zu zugreifen.

Ich zwang mich dazu, jetzt nicht hinüber zu Humphrey zu schauen. Mit etwas Unbehagen zog ich die Notiz vom Blatt, zerknüllte sie und warf sie in den Mülleimer.

Unsere Blicke trafen sich nur für einen Bruchteil einer Sekunde, dass aber reichte schon aus, meinem Rücken eine Gänsehaut zu bescheren.

Erstaunt schaute mich Blair an und wir beide schauten wieder zu David, der plötzlich komisch grinste. David senkte den Kopf und ich schaute zwischen den beiden hin und her.

Blair trug eine weitere Tasse an den Tisch, dieses Mal zu David. Der dankte ihr, zeigte ihr kurz etwas, worauf Blair kurz zu mir schaute, dann ging sie zurück an ihren Arbeitsplatz und setzte sich ohne einen weiteren Ton von sich zu geben.

Verwundert gab ich nun mein Passwort ein und ohne Probleme öffnete sich mein Arbeitsfeld. Fragen kamen plötzlich in mir auf. Konnte Humphrey mit verfolgen, was ich an meinem Bildschirm tat, oder benutzte er mein Gerät nur als eine Art Schnittstelle?

Ein kleines Fenster ging auf, ich hatte eine Nachricht von Blair. Dieser hauseigene Chat war ganz praktisch, so konnte man sich unnötige Wege sparen, oder wie in Blair und meinem Fall, auch mal privat schreiben, ohne dass es gleich das ganze Büro mitbekam.

Hier hatten sogar die Bleistiftspitzer Ohren. Sie hatte ihn wohl eingeladen. Nimm die Liste und schau dir die Häuser an, die ich für dich aufgeführt habe, vielleicht ist etwas Passendes dabei.

Was ich heute Nacht gemacht hatte, wusste ich nicht so recht, aber ich fühlte mich wirklich erholt. Obwohl ich nicht wusste, wie lange ich überhaupt geschlafen hatte, oder die Zeit mit Granny verbracht hatte.

Das alles nur ein Traum war, hatte ich mittlerweile abgehakt, spätestens, als ich an meinen Hauslatschen Rasenreste gefunden hatte.

Ich nahm mir also die Liste vor und öffnete die erste Adresse. Das Haus kannte ich schon, so gab ich die nächste Adresse ein.

Das Fensterchen oben links öffnete sich erneut. Jedes für sich war zwar ebenso ungeeignet, aber entnahm man da und dort einzelne Ideen, kam ein gutes Ergebnis heraus.

Blair schaute mich fragend an, aber ich konnte unwissend nur mit den Schultern zucken. Das Fensterchen an meinem Monitor ging wieder auf.

Blair gegenüber hob sich die Hand vor den Mund, aber ich konnte sie trotzdem kichern hören. Kopfschüttelnd atmete ich tief durch und kontrollierte erneut meine Arbeit, bevor ich Drucken drückte.

Der Büroeigene Drucker an der Wand nahm seine Arbeit auf. Ich erhob mich und lief zu dem besagten surrenden Gerät. Dabei kam ich an Humphreys Tisch vorbei, der, als er mich bemerkte, sich mit beiden Armen auf den Schreibtisch lehnte.

So war die Sicht auf seine Unterlagen für mich versperrt. Ich lächelte ihn kurz an, ohne etwas zu sagen. Hätte er sich nicht so ruckartig bewegt, von alleine wäre ich nie darauf gekommen, einen Blick auf seine Dokumente zu erhaschen.

Wäre es dann nicht gut, so etwas wie einen Aufenthaltsraum einzuplanen, wo man dies abhalten könnte? Sie hatte es getan. Leicht resigniert schaute ich auf meinen Monitor und schloss mein Programm.

Gut, ich hatte mit ihr noch nicht über meine Gefühle für David gesprochen, nur angedeutet, aber sie wusste, dass ich nicht wohl fühlte, wenn er in meiner Nähe war.

Stimmte das? Fragte ich mich nun selbst. Hatte das Gespräch gestern mit seinem Ziehvater, meiner Meinung über meinen Nebenmann so geändert.

Sie hätte auch sagen können, dass uns das Essen in der Kantine nicht allzu sehr schmeckte. David kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf, während Blair bereits in ihren Mantel schlüpfte.

Es hatte mal wieder gut gemundet. Zufrieden streichelte ich über meinen Bauch. Viel gesprochen wurde dabei nicht und Blair konnte ungehindert von einem neuen Pub vorschwärmen, welches sie in der Innenstadt gefunden hatte Als wir wenig später wieder gemeinsam das Büro betraten, bemerkte ich zwei Männer, die an Humphreys Tisch stand und irgendwelche Ausweise zeigte.

Die erneute Gänsehaut, die bis zum Nacken hoch wanderte, hinderte David natürlich nicht daran mich Richtung meines Platzes zu schieben.

Humphrey erhob sich und griff nach seiner Tasche und Jacke. Dabei war mir nicht entgangen, dass er andere fast unmerklich David zu nickte.

David schüttelte aber nur leicht den Kopf und zeigte auf seinen Monitor. Kapitel Die Flucht Als Elena die Augen öffnete, blieb alles so dunkel wie zu vor.

Sie tastete den Untergrund unter ihr ab. Warum war sie nicht in ihrem Bett? Wenn sie doch wenigstens etwas sehen könnte, dachte sie immer noch müde.

Vielleicht war das ganze ein Traum? Sie versuchte sich aufzusetzen, dabei konnte sie ein Ächzen vor Schmerzen, nicht unterdrücken.

Vorsichtig stand sie auf. Dieser kalte, harte Boden war wirklich kein guter Ort zum Schlafen. Wie war sie nur hier her gekommen oder warum?

Plötzlich umfingen Elena zwei starke Arme und zogen sie zu sich. Sie konnte ihn riechen, auf eine Art wie sie ihn noch nie gerochen hatte.

Er hatte einen sehr männlichen, aber angenehmen Geruch an sich, aber diesmal roch sie noch etwas anderes, spürte noch etwas mächtigeres.

Elena konnte praktisch sehen, wo seine Adern Blut pumpten, hörte das Rauschen. Wie konnte Aeron nur so Sie war entsetzt von ihren eigenen Gedanken, denn in diesem Moment fielen ihr die letzten Stunden wieder ein und die Fragen kamen wieder hoch.

Sie hätte sie gern gestellt, aber sie war zu sehr auf Aerons Halsschlagader fixiert. Wie sie pochte, so unversehrt. Sie hätte ihren Kopf nur einige Millimeter nach vorne beugen müssen Elena schloss für einen kurzen Moment die Augen und versuchte sich abzulenken, was nicht sonderlich funktionierte.

Sie musste Fragen stellen, wenn sie ihn jetzt biss Sie begann zu zittern und näherte sich seinem Hals, ohne es zu wollen. Einen Moment wich er zurück, dann kam er wieder näher.

Einen Moment zögerte Elena, dann verlor sie jegliche Selbstkontrolle. Sie biss zu und trank sein Blut. Es schmeckte anders als Neros Blut, aber nicht wirklich besser, trotzdem erfüllte es seinen Zweck.

Es stillte ihren Durst oder war es Hunger, sie konnte es nicht so genau sagen. Aeron hielt Elena während der ganzen Prozedur im Arm und strich ihr zärtlich über den Rücken.

Da Elena es sich nie verzeihen könnte, wenn Aeron wegen Blutverlust sterben würde, hörte sie nach kurzer Zeit auf zu trinken.

Wischte sich mit ihrem Arm das restliche Blut von den Lippen und bettete ihren Kopf an Aerons Schulter. Sie atmete tief durch bevor sie endlich mit den Fragen begann.

Einen Augenblick schien Aeron über seine Antwort nachdenken zu müssen. Du bist immer noch ein Mensch und aber zu gleich ein Vampir.

Aber wieso? Wie konnte das nur möglich sein? Konnte man den wirklich zwei Wesen auf einmal sein? Elena schluckte. Weg von dem Schloss.

Du musst Basellik verlassen! Ich habe doch nichts getan! Halbwesen, wie du, können ihre Kräfte nicht kontrollieren und sind deshalb gefährlich.

Nero ist verpflichtet dich zu töten. Mittlerweile konnte so gut wie nichts Elena mehr überraschen. Aeron drückte ihr etwas weiches in die Hand.

Sie brauchte einen Moment bis sie erkannte das es ein Umhang war. Sie zog ihn über. Er nahm ihre Hand und führte sie gerade aus, dann hörte sie wie er die Tür öffnete.

Helles Licht von den Lampen die an den Wänden befestigt waren, blendete sie einen Moment, aber Aeron gebot ihr weiter zu gehen.

Ich kenne einen Tunnel der unter den Mauern des Schlosses hinausführt. Es war fast gespenstisch, aber sie fürchtete nichts mehr. Sie hatte nur die Wahl zwischen Flucht und Tod und das eine konnte ebenfalls zum anderen führen, also wovor sollte sie sich jetzt noch ängstigen.

Der Mann, den sie liebte, könnte ihr Henker werden. Und sie würde ihre Heimat für lange Zeit verlassen müssen, vielleicht auch für immer. Es gab noch so viele Fragen, die es zu beantworten galt.

Sie würde auf ihrer Flucht Antworten suchen. Plötzlich blieb Aeron stehen, beinahe wäre sie mit ihm zusammen geprallt, aber sie konnte sich noch bremsen.

Das Licht war spärlich trotzdem konnte Elena sehen, wie Aeron eine Wand abklopfte. Elena dachte zu erst er würde einen Hohlraum hinter der Wand suchen, um so den Tunnel zu finden, doch da schob sich die Wand auch schon zur Seite.

Da bin ich mir sicher. Glaubte er wirklich daran, dass sie es ohne Hilfe schaffen konnte? Sie selbst zweifelte daran. Sie blickte in den Tunnel und sah nichts als Dunkelheit.

Wie sollte sie sich ohne Lampe zurecht finden? Geh einfach so wie ich es dir gesagt habe, dann kann nichts schiefgehen.

Nun hatte sie keine andere Wahl mehr, als dem Tunnel zu folgen und so tastete sie sich an den Wänden entlang. Nero kniete vor dem Altar in der kleinen Kapelle des Schlosses, die der Schöpferin Lillith geweiht war.

Sie war die Schöpferin aller dunklen Wesen. Vor so vielen Jahrhunderten, dass man sie mit keiner Zeitrechnung dieses Jahrhunderts berechnen könnte, hatte sie Vampire erschaffen und einige Jahrhunderte später auch Dämonen.

Beide Arten waren mächtig und hatten schnell die Oberhand über die Menschen erlangt, so kam es dass sie die beiden Reiche Basellik und Menderan für sich einnehmen konnten.

Vampire und Dämonen waren von Grund auf verschieden. Vampire hatten gelernt ihre Fähigkeiten und ihre wahre Natur im Laufe der Jahrhunderte zu verbergen.

Dämonen hingegen waren ein sehr barbarisches Volk, sie lebten vom Drang zu töten, mit Vorliebe Vampire, was immer wieder Krieg ausgelöst hatte in den vergangenen Jahrhunderten.

Vampire herrschten über Basellik, ohne dass die Menschen wussten, was sie waren. Dämonen hingegen herrschten ,wie die Barbaren zu früheren Zeiten, über Menderan.

Zwar wussten auch die Menschen dort nicht, was sie waren, aber sie waren vorsichtig, gegenüber ihren Adeligen und kamen ihnen mit übertriebenen Respekt entgegen.

Nero hasste Dämonen. Seit Jahrhunderten hatten Basellik und Menderan Krieg geführt. Doch Dank Elena hatten sie eine Weile Frieden gehabt.

Menderan wollte Elena unbedingt in die Finger bekommen und dadurch hatten sie einen Waffenstillstand vereinbart.

Aber nun würde Nero Elena töten müssen, da sie ein Halbwesen geworden war und das Gesetz es verlangte. Nero hasste dieses Gesetz. Elena hatte die Kontrolle verloren, aber sie hatte ihm nichts angetan.

Im Gegenteil ohne sie, wäre er vermutlich von diesen Schatten ermordet worden, aber sie hatte die Angreifer in die Flucht geschlagen. Sie hatte nicht unrechtes getan.

Aber dass sah der König anders. Nero, du wirst König! Es ist deine Aufgabe dein Volk zu schützen! Das steht an erster Stelle. Deine Gefühle musst du hinten anstellen!

Kapitel Asura Es war eine kalte und raue Nacht gewesen, als Elena bei den ersten Sonnenstrahlen erwachte. Sie fühlte sich müde und ausgelaugt, da sie die halbe Nacht von Albträumen geplagt worden war, wie Nero sie auf jede erdenkliche Weise umbringen hatte wollen.

Zu dem war sie bei jedem Rascheln aufgewacht. Immer beschlich sie die Angst dass Soldaten oder Nero selbst sie finden und töten könnten.

Als sie aufstand zog sie ihren Umhang an und zerstörte ihr Nachtlager, um Spuren zu verwischen. Es tat ihr fast Leid um die ganze Arbeit die sie hineingesteckt hatte um es zu errichten, aber sie hatte keine andere Wahl.

Sie wollte keinen Fingerzeig hinterlassen, dass sie hier genächtigt hatte. Als sie fertig war, kontrollierte sie ein letztes Mal, ob sie alles was beweisen konnte, dass sie hier geschlafen hatte, beseitigt war, dann zog sie in Richtung Norden los.

Sie hatte keine Ahnung wo sie war oder ob sie sich noch in Basellik befand, aber irgendwo würde sie schon landen.

Vielleicht würde sie ein kleines Dorf finden, wo sie Informationen herbekommen könnte. So stakste sie los ins Ungewisse.

Als der König Nero zu sich bestellte, dachte Nero es würde wieder um Elena gehen. Vielleicht hatten die Soldaten sie gefunden, möglicherweise sogar schon getötet.

Es konnte auch sein, dass sie sie ins Schloss bringen würden, damit sein Vater oder er sie töten konnten, aber dass bezweifelte er.

Er bezweifelte auch, dass die Soldaten Elena wirklich schon gefunden hatten. Aber vielleicht hatte Aeron ihr auch geholfen, denn er tauchte seit ihrem Verschwinden ebenfalls nicht mehr auf.

Ja, vermutlich war es so. Sie hatte ein blass rosarotes Kleid an, dass ihre blasse Haut betonte. Sie hatte helle braune Augen und ihre zarten Gesichtszüge waren einfach perfekt geschnitten.

Ihr Gesicht wurde von dunklen Locken umrahmt, die ihr etwas freches verliehen. Nero wurde unbehaglich zumute. Man hört nur Gutes von euch.

Graf Tankon von Feltenstein war ein starker Vampir und ein noch besserer Lehnsherr. Nero erinnerte sich, ihn beim vorletzten Sommerball getroffen zu haben und wusste daher, dass Asura ihm, wie aus dem Gesicht geschnitten war.

Nero hatte eine böse Vorahnung was sein Vater mit Asura vor hatte, die im nächsten Augenblick bestätigt wurde. Neros Blick wurde finster.

Wie konnte er nur verlangen, dass er ein wildfremdes Mädchen heiratete? Sein Vater wusste doch, dass er Elena liebte und sie war noch nicht tot.

Ohne mit der Wimper zu zucken sahen die beiden Männer sich an. Sie schienen einen inneren Kampf zu bestreiten und beide mussten so wirkten, als ob sie gleich aufeinander losgehen würden.

Wieso konnte er nicht einfach ohne Königin regieren? Es gab viele Könige die allein regiert hatten. Also warum auch nicht? Geschadet hatte es ihnen nie.

Und vielleicht würde er sich mit der Zeit eine Frau suchen, wenn er über Elena irgendwann einmal hinwegkommen sollte, aber er glaubte nicht so recht daran.

Wie es Elena wohl ging? Wo war sie nur? Insgeheim hoffte er, dass die Armee sie nie finden würde. Vielleicht war sie nach Menderan geflohen, auch wenn von dort ebenso viel Gefahr für sie ausging wie in Basellik, wäre sie dort zumindest für den Augenblick sicher.

Wenn Aeron bei ihr war, würde ihr nichts passieren, aber er konnte sich darauf nicht verlassen. Vertieft in seine Tagträume sah er auf den Schlossgarten hinunter.

Plötzlich tippte ihn etwas an der Schulter an. Er schüttelte den Kopf und schaute wieder aus dem Fenster zu den kahlen Bergen Baselliks. Ich liebe jemand anderen, aber mein Vater würde es mir nie gestatten ihn zu heiraten.

Sie hatte eine leicht kindliche Stimme, bemerkte Nero. Sie musste etwa drei Jahre jünger sein als er. Vielleicht vierzehn oder fünfzehn.

Elena war sechzehn, Nero hatte sie einmal beiläufig gefragt. Nero dachte darüber nach, was Asura so eben gesagt hatte.

Augenblicklich sah sie sich um und suchte den Gang nach Zuhörern ab, aber es war niemand in der Nähe gewesen.

Sie blickte erschüttert über ihre letzten Worte zu Boden. Nero war leicht überrascht. Er hatte damit gerechnet, dass sie sich in einen Diener oder so etwas in der Art verliebt haben musste und dass ihr Vater altmodisch veranlagt war und ihr somit verbot einen bürgerlichen zu heiraten und ihn somit adelig zu machen.

Ein Dämon war eine andere Sache. Dämonen und Vampire waren natürliche Feinde. Verbindungen zwischen ihnen waren höchst selten. Wenn es ein dann noch einmal ein Paar gab, wurden sie missachtet, oft sogar geächtet oder für vogelfrei erklärt.

Nero musterte sie und empfand Mitleid. Wusste sie was Halbwesen waren oder das es sie gab? Würde sie seine Liebe zu Elena verstehen und nachvollziehen können?

Vielleicht, aber konnte sie es für sich behalten? Nero war nicht scharf darauf, dass andere Vampire erfuhren dass es einen Halbvampir gab und er mit ihr liiert gewesen war.

Er würde als zukünftiger König an Autorität verlieren und einige Adelige würden versuchen ihn zu stürzen.

Und wenn es nach Menderan vordrang, könnte dies einen erneuten Krieg bedeuten. Klar, nach Neros Ausbruch wollte sie wissen, welches Geheimnis er hegte, aber er entschied sich es ihr nicht zu verraten.

Asuras Neugier war geweckt, aber er widerstand ihren Versuchen ihn auszuquetschen. Als es dunkel wurde, zog Asura sich in ihre Gemächer zurück und Nero tat es ihr gleich.

Er vermisste die Nächte, in denen er sich mit Elena getroffen hatte. Selbst in diesem Zustand war sie wunderschön gewesen. Für Nero glich sie wahrlich einem Engel.

Asura war anfangs nicht begeistert gewesen über ihre arrangierte Ehe, dennoch gefiel ihr die Aussicht bald Königin zu werden.

Sie würde die schönsten und prunkvollsten Kleider tragen und immer perfekt aussehen und dazu durfte sie ein komplettes Reich mitregieren. Sie war erst fünfzehn und einige Tage nach ihrem sechzehnten Geburtstag, würde sie Nero heiraten.

Sie liebte ihn nicht, aber er sah nicht schlecht aus. Nicht so gut wie ihr Geliebter Dian, aber immer hin. Der Gedanke an Dian stimmte sie traurig.

Er fehlte ihr unglaublich. Sie vermisste es durch sein blondes Haar zu greifen, in seine grünen Augen zu sehen, aber am meisten vermisste sie seine zärtlichen Berührungen.

Sie waren noch nicht lange zusammen gewesen, als ihr Vater ihr eröffnete, dass sie Nero heiraten würde.

Als sie es Dian erzählt hatte, war er ausgerastet und wollte ihren Vater für diese Entscheidung töten, aber sie hatte ihm davon abgehalten.

Zur Zeit herrschte Waffenstillstand zwischen Basellik und Menderan und sie wollte nicht Schuld daran sein, wenn dieser zerbrach.

Und was könnte es besseres geben, als das sie Königin werden würde? Sie hatte Dian erklärt, dass sie nur ihn liebte und immer lieben würde und er hatte ihr geglaubt.

Die beiden hatten sich seit etwa zwei Wochen nicht gesehen, aber Asura wusste, dass er in der Nähe war und sie sich bald treffen würden, sobald der Zeitpunkt günstig war.

Dian musste sich versteckt halten, da einige Bewohner Baselliks ihm sicherlich nicht freundlich gesinnt sein würden, da man an seiner etwas dunkleren Haut erkennen konnte, dass er aus Menderan kam.

Hätten Dämonen und Vampire, Menderan und Basellik nicht besetzt hätte es vermutlich die letzten Jahre keinen Krieg gegeben, aber weder Dämonen noch Vampire wollten ihren Thron und die Positionen in den Lehen abgeben.

Was Asura nachvollziehen konnte, wer wollte schon auf Ruhm und Reichtum verzichten? Ihre Gedanken wanderten wieder zu Nero.

Er hatte vorhin unfreiwillig zugegeben, dass er ein Geheimnis hatte, aber er wollte es verbergen. Was konnte es nur sein?

Asura platzte beinahe vor Neugier. Sie wusste dass es etwas mit Liebe zu tun haben musste. Sie malte sich die schlimmsten, aber auch verrücktesten Dinge aus.

Was konnte seinem Ruf schaden. Vielleicht war seine Geliebte ebenfalls eine Bewohnerin von Menderan? Nein, befand Asura, dass hätte er ihr bestimmt anvertraut, da sie dann dasselbe Geheimnis hätten.

Asura wusste das der König von Basellik nicht der altmodischen Ansicht war, dass ein zukünftiger König auch eine adelige heiraten musste, also musste es einen anderen Grund geben.

Vielleicht stand er auf Männer? Baselliks Adelige würden bestimmt nicht so begeistert sein, wenn ihr König gleichgeschlechtliche Geliebte in sein Bett nahm.

Neros Gestalt tauchte vor Asuras innerem Auge auf. Sein dunkles Haar, das einen Kontrast zu seiner blassen Vampir Haut darstellte und seine keineswegs schmächtige Statur.

Er sah gut aus, wie ein richtiger Mann eben. Er stand nicht auf Männer, dafür würde sie ihre Hand ins Feuer legen. Trotzdem musste sie bei dem Gedanken grinsen.

Ihre Neugier wuchs nun stetig in ihr. Also musste es eine andere Lösung geben, um hinter sein Geheimnis zu kommen. Sie dachte darüber nach.

Vielleicht hatte er ein Tagebuch, dass sie ihm heimlich klauen könnte. Asura schmiedete einen Plan. Sie lief etliche Gänge entlang.

Von Dienern hatte sie erfahren wo sich Neros Zimmer befand. Sie klopfte und lauschte. Es blieb still. Leise drückte sie die Türklinke herunter und huschte in den Raum.

Perfekte Gelegenheit. Sie schaltete das Licht an und begann mit ihrer Suche beim dem riesigen Eichenschrank. Asura durchwühlte Neros Kleidung, wohl darauf bedacht, sie wieder richtig einzuordnen sobald sie mit einem Teil des Schrankes fertig war um keine Spuren zu hinterlassen.

Sie durchsuchte den Schrank auch nach Geheimfächern, fand aber keine. Sie hatte auch einmal gelesen, dass manche Leute ihre Tagebücher unter den Dielenboden versteckten, aber Nero hatte keinen solchen Boden, unter dem man hätte etwas verstecken können.

Als nächstes durchstöberte sie den Nachtisch, auch dort blieb ihre Suche erfolglos und langsam bekam sie Panik, dass Nero zurückkommen könnte.

Sie durchsuchte noch den Schreibtisch und als sie auch dort nichts fand ging sie zu Neros Bett hinüber.

Gerade als Asura unter dem Kopfkissen nachsehen wollte, hörte sie Schritte auf dem Gang. Aber es war schon zu spät um sich zu verstecken. Nero riss die Tür auf und sah sie überrascht an.

Asura spürte wie ihr die Röte in die Wangen schoss. Einen Moment überlegte sie, sich etwas auszudenken, doch sie entschied dass in diesem Fall, dass beste war, die Wahrheit zu sagen.

Nero sah sie verdutzt an. Asura schmollte. Von jetzt an würde er sie bestimmt wie ein kleines Mädchen behandeln, da sie sich so kindisch benommen hatte.

Nero wurde plötzlich wieder ernst. Wieso hast du es gesucht? Nero wurde plötzlich blass, als ob man ihm etwas schlimmes offenbart hatte.

Es ist besser so. Asura fühlte sich irgendwie schuldig, sie hatte ihn traurig gemacht, da sie ihn an etwas trauriges erinnert hatte. Aber bitte sprich nicht mehr darüber.

Den sie wollte ihn nicht weiter verletzen. In seiner Stimme klang so viel Schmerz mit. Bist du sicher? Sie hasste es allein zu sein, wenn es ihr schlecht ging und sie ging davon aus das es bei anderen genauso sein würde.

Sie hatte Nero nicht verletzten wollen, mit ihrer kindischen Neugier, aber sie wollte sein Geheimnis unbedingt wissen und sie würde es herausfinden.

Sie ging zu ihren Gemächern zurück und legte sich schlafen. Morgen würde sie einen langen Tag haben. Da sie von einem Lehrer die Regeln des Verhaltenskodex beigebracht bekommen würde, damit sie als Königin glänzen konnte.

Seit einigen Tagen lebte sie nun am Rand der kleinen Stadt Sypin, welche an einem schmalen Fluss lag, der die Grenze zu Basellik darstellte.

Es war zwar keine riesige Stadt, trotzdem herrschte hier reges Treiben. Auf dem Markt gab es viele Stände die alle möglichen Waren angeboten, manche von ihnen hätte Elena gern gekauft, aber bei ihrer übereilten Flucht, hatte sie ja kein Geld mitnehmen können.

So ging sie leer aus. Sie war froh, dass sie kein Geld für Nahrung und Trinkwasser benötigte, dass einzige Gute an ihrem Vampirdasein oder viel mehr Halbvampirdasein.

Elena sah auf die Leiche des toten Mannes herab. Auf seinen starren Gesichtszügen spiegelte sich Schock und Angst wieder und Elena fühlte sich schuldig.

Sie wollte niemanden umbringen, aber sie musste es tun um zu überleben. Vielleicht war es egoistisch, aber sie wollte nicht sterben. Doch nicht nur ihre Schuldgefühle plagten sie.

Egal, wie viel sie auch trank, sie schien nie satt zu werden. Als sie Aerons Blut getrunken hatte war ein Sättigungsgefühl eingetreten, daran erinnerte sie sich.

Aber sie verstand nicht warum sie sich so komisch fühlte. Sie hatte reichlich Blut getrunken. Vielleicht wurde sie krank.

Aber sie hoffte es nicht, denn wer könnte ihr helfen? Sie hatte kapiert, dass das Leben als Halbvampir gefährlich war und sie es geheim halten musste.

Elena verscharrte die Leiche tief Wald, wo sie so schnell keiner finden würde und kehrte nach Sypin zurück. Für diesen Tag hatte sie sich vorgenommen die Bibliothek zu besuchen.

Noch nie hatte ich gesehen, das eine Frau abspritzen kann. Ich war echt überrascht und immer noch total geil. Wie sie so da lag konnte ich nicht anders und musste sie küssen.

Ich gab ihr einen langen Kuss und liess meine Zunge in den Mund meiner Schwester fahren. Ich nahm ihre Brüste in meine Hände und knetete sie durch, während ich mich Anna näherte.

Ich küsste die beiden Zipfel und knabberte an ihnen. Lustvoll begann meine Schwester zu stöhnen, was mir verriet, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Also machte ich weiter, womit ich begonnen hatte. Noch ehe ich verstand, rutschte sie vom Bett und griff hastig nach meinem Glied, um es sogleich in ihren Mund zu schieben.

Es war ein phantastisches Gefühl. Nass und schön heiss. Sie machte mich total scharf. Sie verstand sofort und liess meinem kochenden Penis eine kurze Verschnaufpause.

Ich möchte das du meinen Samen schluckst. Diesmal wollte ich kommen, sie sollte zum erstenmal in ihrem Leben Männlichkeit schmecken.

Bitte schluck alles. Mein Samen schoss in ihre Mundfotze. Meine Schwester schluckte und schluckte, während sie immer weiter meinen Penis lutschte.

Denn ich war erst ein mal Matt gesetzt. Gemeinsam gingen wir in die Küche und plünderten gemeinsam den Kühlschrank.

Danach zogen wir uns ins Wohnzimmer und setzten uns splitternackt vor den Fernseher. Ich weiss nicht mehr, aber irgend wann schliefen wir beide umarmt vor dem Fernseher ein.

Spät Nachts erwachte ich, als irgend etwas mich berührte. Es war Anna. Sie musste wohl aufgewacht sein und machte sich nun wieder an meinem Glied zu schaffen.

Sie war einfach unersättlich. Mit ihrer Hand massierte sie meinen Pint wie eine Profiprostituierte. Schon bald schwoll mein Glied wieder beträchtlich an.

Ehe ich etwas erwidern konnte, sprang sie auch schon auf und setzt sich auf meinen harten Penis. Ganz langsam liess sie sich nieder und mein Glied glitt vorsichtig in ihre jungfräuliche Möse.

Nach wenigen Zentimetern ging es nicht mehr weiter glaubte ich. Während dessen drückte sie ihr Becken immer weiter herunter, bis sie schliesslich mit einem Ruck ganz auf mir sass.

Das selbe dachte sie bestimmt jetzt auch. Egal ob Schwester oder nicht. Ich wollte nun endlich vögeln, wie noch nie ein Mensch gevögelt hat.

Also hob und senkte ich mein Gesäss unter ihr. Nach einigen Stössen blieb ich ruhig liegen und deutete ihr an, sie könne das Tempo bestimmen.

Das tat sie dann auch und legte sogleich los. Erst langsam und dann immer schneller. Ihre Möse lief nur so über.

Alles total nass und roch nach Sex. Die Schamlippen von ihr klafften zur Seite und ihr heisses Inneres würgte regelrecht meinen Schwanz.

Sie war einfach gut gebaut. Aussen und Innen. Es machte Spass sie zu vögeln. Nie im Leben werde ich diesen erotischen Moment vergessen.

Nun war Anna in ihrem Element. Sie stöhnte unter meinen Stössen. Ihre Geilheit war nicht zu überhören, nein, ich spürte regelrecht, wie Wasserfälle aus ihrem Innern strömten.

Als ich spürte, dass sie gleich wieder kommen würde, verlangsamte ich ihre Reitbewegung, in dem ich ihre Hüften ergriff und sie durch leichtes Herunterdrücken bremste.

Sie verstand sofort und tat es auch sogleich. Ihr Stöhnen ging nach wenigen Stössen in laute, spitze Schreie über. Sie war nur noch wenige Augenblicke vom Orgasmus entfernt.

Auch bei mir war es fast soweit. Langsam hob und senkte meine Schwester ihre Hüften. Dann war es endlich soweit.

Mit einem kurzen, aber heftigen Stoss, schob ich mein Glied bis zum Anschlag in ihr Inneres, wobei ich ihren Muttermund mit meiner Eichel berührte.

Sie schrie laut auf und blieb regungslos auf mir sitzen. Ihre Scheide verkrampfte sich und begann unter ständigem Zucken meinen Penis zu melken, der ihr dann auch sofort heisse Milch zu schlucken gab, während ich mit meinem Daumen ihren Kitzler rieb.

Anna flippte nun völlig aus, streckte ihren Rücken und schob ihr Gesäss noch weiter nach vorne, als wolle sie meinen harten Pint noch tiefer in sich spüren.

Sie pumpte dabei unaufhörlich Liebessäfte aus ihrem Innersten an meinem Glied vorbei, so dass nach wenigen Zuckungen ihrerseits, mein Schoss überschwemmt wurde.

Dabei vermischte sich mein heisses Sperma mit ihren Säften und wurde aus ihrer Muschi heraus gespült. Erschöpft entspannte sich Anna wieder und sackte in sich zusammen.

Wir blieben noch eine Zeitlang so liegen und hörten unserem Atem zu. Keiner von uns sagte etwas. Wir registrierten nichts weiter, ausser unseren immer noch heissen Geschlechtsteilen.

Unsere Herzen blieben regelrecht stehen, als wir in der Tür plötzlich eine Gestalt erblickten, die nun langsam näher auf uns zu kam. Als sie ins Licht des Fernsehgerätes trat, zuckten wir beide erschrocken zusammen.

Denn mit unserer Mutter hatte keiner von uns gerechnet! Die unbekannten Seiten meiner Mutter Sofort liess meine Schwester von mir ab und sprang vom Sofa auf.

Nun stand Anna vor dem Sofa, splitternackt, sich mit der einen Hand ihre Brüste bedeckend, was ihr nur halb gelang und der anderen Hand auf der Muschi ruhend.

Dabei konnte sie nicht verhindern, dass dabei ihr Mösensaft aus ihrer Scheide an ihren Beinen herunter lief. Da bin ich einfach schon alleine zurück gefahren und habe euch hier so vorgefunden.

Wie lange treibt ihr es denn schon hinter meinem Rücken? Anna war den Tränen nahe und wollte aus dem Zimmer rennen. Anna schniefte und setzte sich zu mir aufs Sofa.

Mutter kam nun näher und setzte sich zwischen uns und sagte erst einmal nichts mehr, sondern wischte meiner Schwester eine Träne aus von der Wange.

Danach gab sie ihr einen Kuss auf die von ihr getrocknete Stelle. Anna lächelte sie an und nahm ihre Hände von ihren erogenen Zonen um Mutter zu umarmen.

Mutter legte ihren Arm um ihre Tochter und begann Annas Rücken sanft zu streicheln. Nach einer schier endloser Zeit liessen sie von einander ab und lehnten sich ins Sofa zurück.

Wobei Mutter ihre Hand auf Annas rechten Schenkel legte, der immer noch nass glänzte. Ich beobachtete die beiden genaustens und bekam langsam wieder einen Ständer.

Meine Mutter schaute nun nach rechts zu mir und lächelte mich an und legte nun ihre andere Hand auf mein linkes Bein und begann ihren Daumen sanft zu bewegen.

Ich das Kissen, das auf meiner Schoss lag, immer mehr nach unten zu drücken, damit sie ja nicht meine Latte zu sehen bekam. In Gedanken sah ich mich schon, wie ich mit meiner Mutter auf dem Sofa liegend und wild am Bumsen.

Ich betrachtete meine Mutter nun etwas genauer. Sie war eine reife Frau, Anfang 30, langes, glattes, blondes Haar, grosse feste Büste, irre lange Beine, die unauffällig an ihrem schlanken Körper angepasst waren.

Kein Mann hätte einen solch gutaussehende Frau von der Bettkante werfen wollen. Und jetzt heizt du dich schon mit Gedanken an deiner Mutter selber an?

Stand auf und ging dabei langsam zur Tür, blieb stehen und drehte sich lächelnd um. Meine Schwester stand langsam auf und trat näher, während sie kurz zu mir herüber blickte.

Nun sass ich mit einem irrsinnig erregen Glied auf dem Sofa, ein Kissen im Schoss und sollte nun aufstehen. Es ist doch viel schöner so nackt nach dem Geschlechtsverkehr herum zu rennen.

Rennen, das war das Wort. Am liebsten wäre ich auch gerannt , zur nächsten Unterhose. Aber ich bin gerade erregt und ich weiss nicht Meine Mutter?

Die wohl anständigste Frau überhaupt. Noch nie hatte ich sie ein Wort über Sex reden hören. Meine Schwester grinste schon die ganze Zeit.

Ich begann sie zu beneiden, wenn sie erregt war, konnte man das äusserlich nicht mitbekommen Ich nahm das Kissen und warf es aufs Sofa zurück.

Die beiden starrten auf meinen harten Pint und lächelten. Zusammen gingen wir in die Küche. Deckt ihr schon mal den Tisch. Ich komme sofort wieder.

Während Anna und ich den Tisch deckten, dachte ich immer wieder an die letzten Minuten zurück. Nach wenigen Minuten vernahm ich ein Geräusch aus dem Schlafzimmer meiner Eltern.

Darauf folgten langsame, leise Schritte. Ich schaute zur Tür und erwartete meine Mutter jeden Augenblick zurück. Dies geschah auch, allerdings nicht in diesem Aufzug.

Ich erschrak, denn sie hatte nichts an ihrem wunderschönen Körper. Sie sah fabelhaft aus. Noch nie zuvor sah ich meine Mutter nackt vor mir stehen.

Nun schafft ich es nicht mehr meinen harten Penis zu beruhigen. Zwei nackte Frauenkörper waren einfach zuviel. Meine Schwester war schockiert.

Sie stand sprachlos, mit offenem Mund mitten in der Küche und verstand die Welt nicht mehr. Was würde weiter geschehen? Sie ging langsam auf den Küchentisch zu und setzte sich hin und begann selbstverständlich Brote zu schieren.

Ich kümmerte mich nicht weiter darum und ging zu den Hängeschränken, um noch etwas Marmelade zu holen. Leider fand ich sie nicht auf anhieb und stand etwas ratlos vor dem Schrank.

Plötzlich griff mir eine Hand über die Schulten und bewegte auf eine Reihe von Gläsern zu. Ich drehte meine Hüfte etwas und bemerkte meine Mutter hinter mir.

Nichts ungewöhnliches. Aber ich spüre wie sie ihre Brüste gegen meinen Rücken presste. Ich spürte ihren heissen Atem in meinem Nacken. Ihre Brustwarzen waren spitz und hart.

Verdächtig lange stand sie so hinter mir. Auch ich genoss diesen Moment und begann nun langsam meine Hände nach hinten zu bewegen um ihre Hüften wie zufällig zu berühren.

Sie merkte, dass ich kapiert hatte und senkte langsam ihren Arm und legte ihn auf meinen Bauch, um nun immer tiefer zu gleiten. Ich schloss die Augen und vergass nun völlig, dass die Frau hinter mir meine Mutter war.

Ich genoss nur noch den Augenblick meiner Erregung, die nun immer härter wurde. Die Hände meiner Mutter glitte immer tiefer und berührten schliesslich die Eichel meines Penis.

Sie nahm meinen Penis und begann langsam aber sicher meinen Pint zu massieren. Hat Anna das auch bei dir gemacht? Mach bitte weiter. Sie hatte schon Übung darin, merkte ich schnell.

Wie oft sie wohl meinen Vater so beglückt hatte? Bestimmt schon sehr oft. Sie merkte wohl an meinem Stöhnen, dass ich gleich kommen würde und hörte abrupt auf, meine harten Schwengel zu kneten.

Verdutzt setzte ich mich auf die kalte Spüle und wartete ab, was nun geschehen würde. Sie öffnete ihren Mund und beugte sich zu meinem Schoss herunter und lutschte gierig an meinem Ständer.

Dabei schnaufte sie laut und bewegte rhythmisch ihren Kopf hoch und runter. Sie blies herrlich. Schon spritzte ich ihr mein Lebenselexier in den Mund, worauf sie nur noch schneller saugte.

Ich schrie meinen Orgasmus förmlich heraus, so dass meine Schwester erschrocken zusammenfuhr. Meine Mutter liess von mir ab und lächelte mich süss mit ihrem spermaverschmierten Mund an.

Sie stand wieder auf und leckte sich mit ihrer nun weissen Zunge das restliche Sperma von ihren Lippen und sah mich dabei ununterbrochen an.

Dann ging sie zu meiner Schwester, stellte sich vor sie und gab ihr überraschend einen Kuss, mitten auf den Mund. Anna versuchte sich im ersten Augenblick von ihr zu lösen, was ihr aber nicht gelang, da Mutter sie fest umarmte.

Anna gab nach, wurde ganz ruhig und zärtlich, umarmte Mutter nun auch und erwiderte den Kuss. Mutter hatte noch mein ganzes Sperma im Mund und führte es nun meiner Schwester zu.

Die Milch ging während des küssen von Mund zu Mund und floss teilweise aus ihren Mundwinkeln. Ich beobachtete die beiden Frauen gespannt, hörte ihre Lippen schmatzen und sah ihre Zungen miteinander kämpfen.

Ihre Münder waren über und über mit zäher, weisser Milch verschmiert. Sie schnauften laut durch die Nasen und kosteten das von mir gespendete Sperma.

Erst als ihre Münder total verklebt waren, liessen sie von einander ab und schauten mich beide an. Mutter kam auf mich zu, nahm mich bei der Hand, schnappte mit der anderen meine Schwester und wir drei schritten aus der Küche, Richtung Schlafzimmer.

Ich ahnte bereits was gleich auf mich zukommen würde. Alle meine Bedenken waren wie weg geblasen. Die Vernunft war besiegt, die Lust hatte gewonnen.

Das erste Mal mit der Mutter Wir betraten das Schlafzimmer. Anna legte sich sogleich auf das grosse Doppelbett. Mutter legte sich genau in die Mitte und zog mich mit auf das Ehebett.

Doch zum schlafen legten wir uns keinesfalls hin. Keiner dachte jetzt ans Schlafen. Mutter rollte sich etwas zur Seite und lag nun genau über mir. Sie setzte sich breitbeinig auf meinen Bauch.

Sie beugte sich über mich, so dass ihre grossen , wohlgeformten Zipfel über meinem Gesicht baumelten. Sanft begann ich diese zu lecken. Ich fuhr ihr mit der Zunge langsam um ihre Brustwarze.

Sie begann zu stöhnen und zu keuchen. Zum ersten mal bumste ich meine Mutter. Aber es machte mir jetzt schon fast nichts mehr aus. Über mir ritt eine Frau, die Befriedigung brauchte, die ich ihr geben konnte.

Sie bestimmte das Tempo und hopste wie von Sinne auf mir herum. Schon nach wenigen Stössen drohte sie zu kommen. Sie hielt für einen kleine Moment inne und legte dann sogleich wieder los.

Dabei gab sie mir immer verbale, obszöne Kommandos. Ja, fick mich richtig durch. Ich bin geil auf deinen Schwanz. Dann schoss mein Heisse in ihr Innerstes.

Ich spritzte förmlich meine letzten Kräfte aus mir. Ich war total erledigt und lag nur noch reglos unter ihr und spürte noch ihre zuckende Möse.

Auch sie war mit mir gekommen. Sie stand auf, ging zum Schrank, öffnete diesen und griff in eine grosse Schublade.

Zum Vorschein kam ein langer Gummischwanz mit einer Eichel auf jeder Seite. Das Ding war beweglich und sah aus, als wären zwei Vibratoren an jedem Ende.

Die Länge betrug ca. Ein riesen Gerät. Als sie sich ungefähr die Hälfte einverleibt hatte, schaute sie Anna an. Anna rutschte zu ihr herüber und führte sich den Rest ein.

Nun lagen beide mit ihren Genitalien zu einander und begannen nun ihren Unterleib kreisen zu lassen. Geil schaute ich ihrem Treiben zu.

Es war unglaublich, die beiden Frauen bumsten sich gegenseitig. Anna immer unruhiger. Nur Mutter legte jetzt erst richtig los.

Anna drohte in Ohnmacht zu fallen. Ihre Scheide öffnete die Schleusen und Bäche wohlriechenden Säfte liefen aus ihrer Grottenöffnung.

Mutter wurde immer wilder und fickte Anna nur so, was das Zeug hielt. Dann kam auch sie unter einen spitzen Aufschrei. Erschöpft blieben beide liegen.

Keiner unterbrach die Stille. Ich beobachtet nur ihre Brüste, wie sie sich schnell senkten und hoben. Mutter hatte Anna total geschafft.

Völlig fertig schliefen wir drei ein Der nächste Tag Erst spät am Nachmittag erwachte ich. Anna lag noch immer nackt neben mir im Bett.

Mutter hörte ich in der Küche arbeiten. Es roch nach Hähnchen, Kartoffeln und sonstigen allerlei. Ich vermutete schon richtig.

Wir sollten uns für die nächste Nacht stärken. Was hatte Mutter nur weiter mit uns vor? Nach einem besonders guten Essen sprachen wir drei über den gestrigen Abend.

Wir lachten und scherzten miteinander. Wir redeten solange über Sex, dass es mir schon gar nicht mehr so schlimm vorkam, mit meiner Mutter zu schlafen, wie ich immer dachte.

Schliesslich gestand sie uns , dass sie schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer sei, da Vater nicht mehr so könne, wie sie wolle.

Sie gab zu, dass sie etwas Bi wäre, es also auch mit Frauen treibe. Sie lächelte und schaute mir tief in die Augen.

Dabei legte sie ihre Hand auf mein Knie. Wir standen gemeinsam auf und gingen aus dem Zimmer, um uns aus zu ziehen.

Mutter liess währenddessen schon mal warmes Wasser ein und zog sich nach getaner Arbeit ebenfalls aus und stieg in die Wanne.

Hierbei ist zu sagen, dass wir eine grosse Sitzwanne besitzen, in der gut Leute auf einmal Platz finden. Als sie in der Wanne sass, betraten mein Schwester und ich ebenfalls das Bad und gesellten uns zu ihr.

Lustig planschten wir im Wasser herum. Mutter hatte die Wanne nur halb gefüllt, so dass die beiden Frauen brustfrei in der wann sassen.

Das hat sie bestimmt mit Absicht gemacht, überlegte ich grinsend. Mutter Drehte sich mit dem Rücken zu mir und senkte entspannt ihre Schultern.

Ich nahm einen Schwamm und fing an ihren wunderschönen Rücken einzuweichen. Sehr langsam bewegte ich meine Hand hin und her, ja keine Stelle auslassend.

Kannst du auch genauso gut massieren? Anna schaute dem Treiben belustigt zu. Automatisch gingen meine Hände tiefer, berührte ihren Rücken und knetete diesen eine Weile kräftig durch.

Ich spielte mit ihr, berührte ihre Seiten und strich immer, wie zufällig, an ihrer Brustaussenseite vorbei. Unruhig planschte sie im Wasser hin und her.

Ich fasste ihr von hinten an die Brüste und reizte mit meinen Daumen ihre beiden Brustwarzen. Danach knetete ich ihre Brüste so richtig durch.

Mit aller Kraft drückte ich zu, bis leise aufschrie. Ich merkte, dass ihr das sehr gefiel und spielte etwas mit ihren Warzen.

Sie setzte sich nun etwas zurück, bis meine Latte ihren Po berührte und sie sich gegen mich lehnen konnte, um entspannter zu sitzen.

Langsam begann meine rechte Hand zu wandern. Sie glitt von ihrer Brust herunter in Richtung Möse. Ich strich über ihre weiche Pflaume und suchte ihren Kitzler.

Er wartete schon regelrecht auf mich, als ich ihn berührte schreckte sie zusammen und drückte gegen meinen Pint.

Ich berührte in leicht und drückte etwas meine Finger zusammen. Ihr Becken hob und drehte sich im Kreis. Sie stöhnte immer unruhiger.

Ich ertastet ihre Schamlippen mit meiner Hand. Wie Hausaufgaben, an denen wir abends bis zur Erschöpfung studiert haben, nachdem wir geschlafen, auswendig gekonnt in uns bereitliegen — wie Gesichter von Toten, auf die wir uns mit leidenschaftlicher Mühe vergebens zu besinnen versucht haben, wenn wir nicht mehr an sie denken, lebensähnlich uns vor Augen schweben — so zwang das Talent der Berma, das mir entging, als ich gierig sein Wesen zu erfassen versuchte, jetzt nach Jahren des Vergessens in einer Stunde, da ich ohne inneren Anteil war, deutlich und unwiderstehlich mich zur Bewunderung.

Die Verse, welche ihre Stimme über die Lippen drängten, schienen mit gleicher Welle auch ihre Arme über die Brust zu heben, wie Wasser treibendes Laub bewegt.

So lag die Darstellung der Berma um das Werk, ein zweites, auch vom Genius belebtes Werk; — vom Genius Racines?

Mein jetziger Eindruck war offengestanden angenehmer als der von damals, aber in seiner Art kein anderer. Und das war vielleicht nicht die einzige Ähnlichkeit zwischen beiden Enttäuschungen, es gab eine noch tiefere.

Der Eindruck, den wir von sehr ausgeprägten Persönlichkeiten, Werken oder Darstellungen haben, ist besonderer Art. Man hört einen scharfen Klang, eine bizarr fragende Betonung.

Ist das Reichtum des Kolorits, Adel, Kraft? Und darum müssen gerade die wahrhaft schönen Werke den aufrichtigen Zuhörer am meisten enttäuschen, denn in unserm Ideenvorrat ist nicht eine einzige Idee, die einem individuellen Eindruck entspricht.

Das zeigte mir das Spiel der Berma. Darin lag der Adel und der Scharfsinn der Vortragsweise. Jetzt verstand ich auch, was man meinte, wenn man eine weitgehende dichterische, mächtige Darstellung lobte, man war überein gekommen, diese Bezeichnungen zu geben wie man die Namen Mars, Venus, Saturn Sternen gibt, die nichts Mythologisches haben.

Wir fühlen in einer Welt, wir denken und benennen in einer andern, wir können zwischen beiden eine Übereinstimmung herstellen, aber nicht den Zwischenraum ausfüllen.

Daher erkennt man sie nicht wieder. War nun der Genius, den die Darstellung der Berma mir enthüllte, wirklich einzig der Genius Racines?

Das glaubte ich zuerst. Während das Publikum die Künstlerin herausrief, richtete die alte wütende Schauspielerin ihre winzige Gestalt auf, drehte sich schräg, setzte ein starrendes Gesicht auf und kreuzte die Arme über die Brust, um zu zeigen, sie nehme an dem Beifall der andern nicht teil, sie hielt ihren Widerspruch für welterschütternd und wollte ihn besonders deutlich machen, aber er wurde gar nicht beachtet.

Dafür blieb mir die Enttäuschung erspart, die ich bei klassischen Stücken hatte, mit ansehn zu müssen, wie die Ewigkeit eines Meisterwerkes räumlich von der Rampe und zeitlich von der Dauer einer Aufführung eingeschränkt wird, die es erledigt wie ein gelegentliches Gebet.

Jede Tirade, die, wie ich merkte, jetzt vom Publikum geliebt wurde und einst berühmt werden würde, dachte ich mir mangels überlieferten Ruhmes in Gedanken künftig berühmt; das entsprach in entgegengesetzter Richtung der Vorstellung, wie Meisterwerke bei ihrem ersten unsicheren Erscheinen gewirkt haben mochten, als man ihren Titel zum erstenmal hörte und noch nicht mit den andern Werken des Verfassers in einer Reihe und einem Licht sah.

Jetzt lag es mir fern, wie damals zu wünschen, ich könnte die einzelnen Haltungen der Berma oder die Lichtwirkung, die sie einen Augenblick in einer gleich wieder verschwindenden Beleuchtung gab, festhalten oder sie einen Vers hundertmal wiederholen lassen.

Es lag mir auch nichts daran, die Berma ein andres Mal wieder zu hören; sie hatte mich befriedigt; als ich noch zu sehr bewunderte, um nicht von dem Gegenstand meiner Bewunderung enttäuscht zu sein ob dieser Gegenstand nun Gilberte oder ob er die Berma war , erwartete ich im voraus vom Eindruck von morgen Freuden, die der von gestern mir versagt hatte.

Als das zweite Stück begann, sah ich nach der Parterreloge der Frau von Guermantes. An Stelle des wunderbaren weichen Gefieders, das der Fürstin vom Haupte bis auf die Schultern fiel, an Stelle des Netzes aus Muscheln und Perlen trug die Herzogin nur eine einfache Reiherfeder im Haar, die über ihre gebogene Nase und ihre flach aufliegenden Augen ragte und wie der Schopf eines Vogels wirkte.

So verschieden indessen die beiden Kleidungen waren —, als die Fürstin ihrer Kusine den Stuhl, den sie bisher eingenommen, gegeben hatte, sah man, wie sich beide einander zuwandten und sich gegenseitig bewunderten.

Zwischen beiden glich die prästabilierte Harmonie und allgemeine Gravitation ihrer Erziehung die Gegensätze der Kleidung und Haltung aus.

Sie hatte ausgerechnet, in fünf Jahren werde sie ganz bestimmt am Ziele sein. Da sie aber an einer unheilbaren Krankheit litt, deren unerbittlichen Charakter sie zu kennen vermeinte auf ihre medizinischen Kenntnisse tat sie sich etwas zu gut , fürchtete sie, nicht lange genug mehr zu leben.

An diesem Abend machte es sie wenigstens glücklich zu denken, alle diese Frauen, die sie nicht kannte, sähen neben ihr einen von ihren eigenen Freunden, den jungen Marquis von Beausergent, einen Bruder von Frau von Argencourt.

Der verkehrte nämlich in beiden Kreisen, und die Frauen des zweiten schmückten sich gern vor den Augen des ersten mit seinem Erscheinen.

Scharf schnitt er in das Rechteck der schrägen Fläche, die er ausfüllte, gleichsam den alten Stich eines stolzen und höflichen Grandseigneurs.

In dieser Art nahm er öfters die Einladung der Frau von Cambremer an, sie ins Theater zu begleiten; im Saal und nachher im Vestibül verblieb er immer mitten in der Menge der glänzenderen Freundinnen, die er ringsum hatte, brav an ihrer Seite; er vermied es, mit ihnen zu sprechen, es hätte ihnen peinlich sein können, da er sich sozusagen in schlechter Gesellschaft befand.

Frau von Cambremer wunderte sich, die Herzogin heut abend zu sehn. Und ihr fiel ein, Swann in dem doppelsinnig klingenden Jargon, den er mit Herrn von Charlus gemein hatte, sagen gehört zu haben.

Denn in seinem hätte ich nur Einsicht gefunden, Einsicht, die höher war als meine eigne, aber vom selben Schlage. Jedoch was die Herzogin und die Fürstin Guermantes dachten, hätte mir von der Natur dieser beiden poetischen Wesen ein unschätzbares Zeugnis gegeben; ich suchte es mit Hilfe ihrer Namen mir vorzustellen und vermutete einen irrationalen Zauber darin.

Was Fieberdurst und Sehnsucht in mir von ihrer Meinung erwarteten, war der Zauber der Sommernachmittage, an denen ich in der Gegend um Guermantes spazieren gegangen war.

Frau von Cambremer suchte herauszufinden, was für Kleider die beiden Kusinen trugen. Nicht in den kalten Allegorien der Decke, sondern in dieser Parterreloge sah ich durch Wolken, welche ein Wunder zerrissen hatte, die versammelten Götter, wie sie unterm roten Velum in einem lichten Durchblick zwischen zwei Pfeilern des Himmels das Schauspiel, das Menschen geben, sich betrachten.

Die ersten Tage wartete ich sogar, um sie nicht zu verfehlen, vor dem Hause. Und so oft das Hoftor aufging um soviel Leute nacheinander durchzulassen, die nicht die Erwartete waren , setzte sich seine Erschütterung in meinem Herzen in Schwingungen fort, die lange brauchten, um sich zu beruhigen.

Damit aber dem Pförtner meine Anstalten nicht auffielen, ging ich nach drei Tagen viel weiter fort bis zu irgendeinem Punkte des Weges, den die Herzogin gewöhnlich zurücklegte.

Zum Glück waren diese Bilder, die ich hegte und mir wiederzusehn vornahm, zu flüchtig, um meinem Gedächtnis sich nachhaltiger einzuprägen.

Jetzt hätte ich nicht einmal angeben können, wie Frau von Guermantes aussah und woran ich sie erkannte; denn jeden Tag war in ihrer Gesamterscheinung das Gesicht ein anderes, gerade wie Kleid und Hut.

Mitten in diesem natürlichen Gefieder krümmte der kleine Kopf seinen Schnabel und die flach aufliegenden Augen waren scharf und blau. Und da ich nacheinander soviel verschiedene Gesichter erscheinen sah, die in dem Gesamteindruck der Kleidung einen mannigfach wechselnden, bald schmalen bald breiten Platz einnahmen, haftete meine Liebe nicht an dem oder jenem Teil von Haut und Stoff, der von Tag zu Tag mit einem andern seinen Platz vertauschte; das alles war immer ganz anders und neu, nur meine Erregung blieb unverändert, denn durch alles hindurch fühlte ich, dort hinter dem neuen Kragen an unbekannter Wange, das war immer wieder Frau von Guermantes.

Ich liebte die Unsichtbare, die das alles in Bewegung setzte, sie, deren feindliche Haltung mir Kummer machte, deren Nahen mich aus der Fassung brachte, deren Leben ich haschen und deren Freunde ich vertreiben wollte!

Sie konnte eine blaue Feder aufpflanzen oder eine feuerrote Gesichtsfarbe haben, für mich hätte ihr Tun dadurch seine Wichtigkeit nicht verloren.

Sobald ich sie um meine Sachen bat, ging ein feindlicher Hauch durch ihre abgespannten müden Züge. Vielleicht ging das gar nicht mit übernatürlichen Dingen zu, vielleicht hatte sie ihre eigenen Benachrichtigungswege; so erfahren wilde Völkerschaften gewisse Neuigkeiten mehrere Tage, ehe die Post sie der europäischen Kolonie mitteilt, und zwar nicht auf dem Wege der Telepathie, sondern von Hügel zu Hügel durch Feuerzeichen.

Mit ihrer Gegenwart wurde in unser Haus Landluft und das gesellschaftliche Leben auf einem Bauernhofe von vor fünfzig Jahren verpflanzt: eine Art umgekehrte Reise, bei der die Sommerfrische zu dem Sommergast kommt.

Darein hatte sie wie mit farbigen Fäden Kirschbäume und Vögel ihrer Kindheit und das Sterbebett ihrer Mutter verwoben, das sie noch sah. Bei gewissen anormalen Existenzen stellen sich zwangsläufig gewisse Mängel ein, so bei der, welche der König in Versailles zwischen seinen Höflingen führte, seltsam wie die eines Pharao oder Dogen, und mehr noch als bei seiner bei der seiner Höflinge.

Die Existenz der Dienstboten ist zweifellos etwas noch viel Ungeheuerlicheres, und nur Gewohnheit macht uns blind dafür.

Verschiedene andere konnten später in meinen Dienst treten; schon behaftet mit den allgemeinen Dienstbotenfehlern machten sie doch bei mir noch eine jähe Veränderung durch.

Diese Lücken kannte ich so wenig wie die Vorsprünge, zu denen ihre Zwischenräume werden konnten, gerade deswegen, weil es Lücken waren.

Meine Dienstboten aber lehrten mich sie kennen, an der Art wie sie sich nach und nach verschlechterten. Sie kannte die Wahrheit: sie sprach sie nicht aus, machte nur eine kleine Bewegung mit den Lippen, als habe sie gerade den Mund voll und müsse erst mit einem guten Bissen fertig werden.

Wenn ihr dagegen unser Hausarzt die einfachste Salbe gegen den Schnupfen verschrieb, seufzte sie, die sonst den härtesten Schmerzen so gut standhielt, da habe sie etwas in die Nase bekommen, das jucke fürchterlich, da könne man ja nicht leben noch sterben.

Jäh wie Jupien ihn mir eröffnete, erschreckte mich dieser Ausblick auf die wirkliche Welt. War es in allen menschlichen Beziehungen ebenso?

Und bis zu welchem Grad von Verzweiflung konnte mich das eines Tages bringen, wenn es in der Liebe ebenso war?

Geheimnis der Zukunft! Meinte sie aufrichtig, was sie zu Jupien gesagt hatte? Hatte sie es nur gesagt, um Jupien mit mir zu entzweien, vielleicht nur, damit man nicht Jupiens Tochter nehme, um sie zu ersetzen?

Und so hat sie zuerst mir den Gedanken eingegeben: eine Person steht nicht, wie ich geglaubt hatte, mit ihren Eigenschaften und Fehlern, mit dem was sie im allgemeinen vorhat, und dem, was sie mit uns beabsichtigt, klar und unbewegt vor uns wie ein Garten, durch ein Gitter gesehn, mit all seinen Beeten uns vor Augen liegt , sondern sie ist ein Schatten, in den wir nie eindringen, den wir nie unmittelbar erkennen können.

Ich liebte Frau von Guermantes wirklich. Ich stellte mir vor, wie sie das tat. Und hatte ich dann Stunden damit verbracht, mir solche Umstände auszudenken und Sätze auszusprechen, die ich der Herzogin sagen wollte, wenn ich sie unter mein Dach aufnähme, so blieb die Lage dieselbe; ich hatte eben in Wirklichkeit gerade die Frau für meine Liebe erwählt, die vielleicht die meisten verschiedenen Vorzüge vereinte; und so konnte ich mir in ihren Augen keinen Nimbus erhoffen; denn sie war so reich, wie die Reichsten der Nichtadeligen, ganz abgesehn von ihrem persönlichen Reiz, der sie in Mode brachte und aus ihr eine Art Königin unter den Frauen schuf.

Ich hätte mich eine Zeitlang entfernen müssen, und dazu hatte ich nicht den Mut. Einen Moment dachte ich daran. Sie konnte es allerdings noch weniger leid en, wenn ich als Herr und Gebieter auftrat.

Zum Abreisen hätte ich nur in einer Richtung, die mich Frau von Guermantes näherte, den Mut gehabt. Saint-Loups Freundschaft und Bewunderung für mich schienen mir bisher unverdient und waren mir gleichgültig geblieben.

Wenn er sie doch Frau von Guermantes enthüllte! Ich wäre imstande gewesen, ihn darum zu bitten. Sobald man verliebt ist, möchte man alle kleinen unbekannten Vorrechte, die man besitzt, der geliebten Frau unterbreiten, wie im gewöhnlichen Leben Enterbte und Zudringliche es tun.

Saint-Loup konnte seit langem nicht mehr nach Paris kommen, sei es — wie er behauptete — weil sein Beruf ihn in Anspruch nahm, sei es vielmehr, weil seine Maitresse, mit der zu brechen er schon zweimal drauf und dran gewesen, ihm Kummer bereitete.

Oft hatte er mir gesagt, es würde gut für ihn sein, wenn ich ihn in der Garnison besuchen käme, deren Name mir am Tage nach seiner Abreise auf dem Umschlag des ersten Briefes, den ich von meinem Freund erhielt, so viel Freude gemacht hatte.

Ich dachte, Saint-Loup würde die Nacht im Gasthof, in dem ich abstiege, schlafen, um mir die erste Berührung mit der unbekannten Stadt weniger beklemmend zu machen.

Wo wollen Sie nur schlafen? Zu dem Hotel, in dem wir essen, kann ich Ihnen wirklich nicht raten, das liegt neben dem Ausstellungsgebäude, wo bald die Festlichkeiten anfangen werden, da wird es sehr voll sein.

Und gerade wie die Journalisten oft nicht wissen, welcher literarischen Schule ihre feinen Wendungen entstammen, rührte Saint-Loups Wortschatz und Sprechweise von der Nachahmung dreier verschiedener Ästheten her, von denen er keinen kannte; ihre Redeweise war ihm auf Umwegen übertragen worden.

Sie werden keine Nachbarn haben. Ich gebe zu, der Vorteil ist kümmerlich, es kann ja morgen ein anderer Gast hinkommen, es würde also nicht lohnen, für das Hotel unsichere Vorzüge geltend zu machen.

Nein, ich empfehle es Ihnen wegen seines Aussehens. Die Zimmer sind recht sympathisch, alle Möbel altertümlich und bequem, das hat etwas Beruhigendes.

An meinem starren Blick merkte Saint-Loup das. Ich kenne das Zimmer, in das man Sie tun würde, ich persönlich finde es sehr freundlich, aber ich verhehle mir nicht, für Sie mit Ihrer Empfindlichkeit ist es nicht dasselbe.

Aber da bäumte sich sein Pferd und schäumte. Ich könnte Ihnen ja Bücher leihen, aber Sie werden, wenn Sie in diesem Zustand sind, nicht lesen können.

Und ich werde es auf keinen Fall durchsetzen, mich hier vertreten zu lassen; das habe ich nun schon zweimal hintereinander getan, weil meine Kleine gekommen war.

Geht es Ihnen nun im Ganzen mit der Gesundheit eher besser? Das werden Sie mir nachher alles erzählen. Wir wollen zu mir hinaufgehen, nicht zu lange im Hof bleiben, hier weht ein kräftiges Lüftchen, ich merke es schon nicht mehr, aber Sie sind nicht daran gewöhnt, und ich fürchte, es wird Ihnen kalt werden.

Nun und die Arbeit, haben Sie sich dran gemacht? Sie sind komisch! Wenn ich Ihre Anlagen hätte, ich glaube, ich würde von morgens bis abends schreiben.

Es macht Ihnen mehr Vergnügen, nichts zu tun. Es ist das zweite rechts im dritten Stock, ich komme gleich nach. Im Sturmschritt, das Monokel nach allen Richtungen voranflattern lassend, eilte er geradewegs auf den würdig langsamen Rittmeister zu.

Ich ging eine Treppe hinauf und war mit jedem Augenblick in Gefahr, auf den beschlagenen Stufen auszugleiten.

Ich sah in die Mannschaftsstuben mit kahlen Wänden und Doppelreihen von Betten und Sattelzeug. Man zeigte mir Saint-Loups Zimmer.

Einen Augenblick blieb ich vor der geschlossenen Tür stehn, denn ich hörte von drinnen Geräusch; da wurde etwas gerückt, etwas anderes fallen gelassen; ich merkte, das Zimmer war nicht leer, es war jemand drin.

Dann aber war es nur das angesteckte Feuer, das brannte. Es konnte sich nicht ruhig verhalten, es verschob sehr ungeschickt die Scheite. Und selbst wenn es sich nicht immerzu bewegte, wie ordinäre Leute, machte es doch die ganze Zeit seine Geräusche, die nun, da ich die Flamme steigen sah, als Feuergeräusche sich mir zu erkennen gaben; wäre ich aber auf der anderen Seite der Wand gewesen, ich hätte gemeint, sie kämen von einem, der schnaubt und herumläuft.

Libertybespannung und alte deutsche Stoffe aus dem achtzehnten Jahrhundert schützten es vor dem Geruch, den das übrige Gebäude ausströmte, einem groben, faden und muffigen Geruch wie von Schwarzbrot.

Fast fühlte man Saint-Loups Gegenwart im Raum; Handbücher auf dem Tisch neben den Photographien unter denen ich meine und die der Frau von Guermantes erkannte und das Feuer beschworen sie herauf, das sich endlich an seinen Kamin gewöhnt hatte.

Dies Ticktack wechselte alle Augenblicke seinen Platz, denn ich sah die Uhr nicht, das Ticken schien von hinter mir, von vorn, von rechts, von links zu kommen und manchmal auszusetzen, als wäre es weit weg.

Mit einemmal entdeckte ich die Uhr auf dem Tisch. Nun hörte ich das Ticken nur noch an einer bestimmten Stelle, von der es nicht fortrückte.

Wenigstens glaubte ich es an dieser Stelle zu hören; ich hörte es dort nicht, ich sah es dort, denn Töne haben keine Stätte.

Wir verknüpfen sie mit Bewegungen, und so werden sie uns von Nutzen, indem sie uns von diesen Nachricht geben und sie notwendig und natürlich zu machen scheinen.

Und wenn der Kranke liest, werden die Seiten unhörbar sich wenden, als blättere ein Gott sie um. Der dumpfe Lärm eines Bades, das man ihm bereitet, wird leiser und klingt aus der Ferne wie ein himmlisches Zwitschern.

Man legt Patiencen und hört die Karten nicht, es ist, als bewege man sie nicht, sondern sie regten sich selbst, kämen unserm Wunsche, mit ihnen zu spielen, zuvor und fingen an mit uns zu spielen.

Um auf den Klang zurückzukommen! Diese Abschwächung der Klänge stört sogar bisweilen den Schlaf statt ihn zu schützen.

Und nimmt man für einen Augenblick dem Kranken die eingelegte Watte vom Trommelfell, erscheint plötzlich das Licht, das volle Sonnenlicht des Klanges von neuem und wird blendend im Weltall wiedergeboren; in aller Eile kehrt das Volk der vertriebenen Geräusche zurück; wir wohnen, als wäre sie von musizierenden Engeln psalmodiert, der Auferstehung der Stimme bei.

Und im Zimmer selbst hat der Kranke, nicht wie Prometheus das Feuer, aber das Geräusch des Feuers geschaffen. Allein es gibt auch eine Unterdrückung der Geräusche, die nicht nur vorübergehend ist.

Ein anderes Mal ist plötzlich in dem verzauberten Zimmer vor der verschlossenen Tür eine Person erschienen, die vorher nicht da war, ein Besuch, den man nicht hat eintreten hören, und macht nun wortlose Gebärden wie auf einem der kleinen Marionettentheater, die für Leute, die der gesprochenen Sprache überdrüssig sind, etwas so Beruhigendes haben.

Und für den völlig Tauben wird es, da der Verlust eines Sinnes der Welt soviel Schönheit hinzufügt als sein Besitz es nicht vermochte, eine Wonne, sich nun auf einer Erde zu ergehn, die fast ein Eden ist, in dem der Ton noch nicht erschaffen worden.

Die höchsten Wasserfälle sind, wenn sie ihr kristallenes Band nur seinen Augen entrollen, stiller als das unbewegte Meer, sind Katarakte des Paradieses.

War vor seinem Taubwerden das Geräusch die wahrnehmbare Form für die Ursache einer Bewegung, nimmt er nun die geräuschlos bewegten Dinge wie ohne Ursache wahr; aller klanghaften Eigenheiten ledig, zeigen sie eine eigenmächtige Tatkraft, sie scheinen zu leben; sie regen sich, werden wieder starr, fangen aus sich selbst Feuer.

Von selbst enteilen sie gleich geflügelten Ungeheuern der Vorwelt. Im einsamen nachbarlosen Haus des Tauben wird die Bedienung, die schon, bevor sein Gebrechen vollständig war, sehr zurückhaltend und schweigsam sich vollzog, nunmehr mit Heimlichkeit von Stummen versehn wie für einen Märchenkönig.

Und so ist auch wie auf dem Theater, was an Gebäuden der Taube aus seinem Fenster sieht — Kaserne, Kirche, Rathaus — nur Kulisse.

Die erheblich relativere Stille, die in dem kleinen Soldatenzimmer herrschte, in dem ich mich seit einer Weile befand, wurde gebrochen.

Die Tür ging auf, und Saint-Loup, trat, sein Monokel fallen lassend, lebhaft ein. Da bin ich zum Rittmeister gegangen und hab ihn einfach darum gebeten.

Aber jetzt lassen Sie mich meinen Burschen rufen, er soll unser Abendessen besorgen. Sie können nur über Pferdestriegeln sprechen, allenfalls über Rennen.

Und dann würden sie auch mir die kostbaren Minuten verderben, auf die ich mich so gefreut habe. Durchaus nicht.

Wir haben einen Major, das ist ein bewundernswerter Mann. Er hat einen Kursus abgehalten, in dem er die Kriegsgeschichte wie eine reine Wissenschaft behandelt, wie eine Art Algebra.

Da haben Sie seine Mentalität. Übrigens verachtet er, wie alle hier, sehr den vortrefflichen Major, von dem ich sprach. Mit dem verkehrt niemand, weil er Freimaurer ist und nicht zur Beichte geht.

Nie würde der Fürst Borodino diesen Kleinbürger bei sich empfangen. Er geht kaum einmal in den Jockey, so sehr fühlt er sich da befangen, dieser angebliche Fürst.

Linien, die anzuschaun mir fast verboten schien, konnte ich hier studieren wie in einem Traktat der einzigen Geometrie, die Wert für mich hatte.

Als ich dann wieder auf Robert blickte, kam er mir auch ein wenig wie eine Photographie seiner Tante vor; das war ein kaum minder erschütterndes Mysterium: war sein Gesicht auch nicht unvermittelt aus dem ihren hervorgegangen, beide hatten doch einen gemeinsamen Ursprung.

Begierig betrachtete ich an ihm die bezeichnenden Züge der Guermantes, dieses Geschlechtes, das so eigentümlich geblieben war mitten in einer Welt, in der es nicht verloren geht, in der es isoliert bleibt in seiner göttlich ornithologischen Glorie: es scheint in sagenhaften Zeiten aus der Vereinigung einer Göttin mit einem Vogel entsprungen zu sein.

Ohne die Ursachen zu kennen, war Robert gerührt von meiner Ergriffenheit. Mit dem Wein benetzten wir Rebhühner, und ich war verwundert beim Essen, wie jeder Profane, der in einem bestimmten Lebenskreise findet, was er von diesem ausgeschlossen meinte ein Freidenker zum Beispiel, der in einem Pfarrhaus an einem ausgezeichneten Essen teilnimmt.

Und als ich am nächsten Morgen aufgewacht war, ging ich an Saint-Loups hochgelegenes Fenster, das die ganze Gegend beherrschte, und warf einen neugierigen Blick hinaus, um die Bekanntschaft meiner Nachbarin, der Landschaft zu machen, die ich am Tage vorher gar nicht bemerkt hatte, denn ich war zu spät angekommen, zu einer Zeit, als sie schon in Nacht gebettet schlief.

Inzwischen bekam ich nur einen magern Hügel zu sehn, der seinen schon schattenlosen, dürren, rauhen Rücken an die Kaserne drängte. Übrigens blieb dieser Nebel nicht tief in den Morgen hinein, die Sonne sandte, anfangs erfolglos, einige Pfeile gegen ihn aus, die ihn mit Brillanten verbrämten, um ihn dann ganz zu bewältigen.

Sie war wie ein atembeklemmendes Aroma, das seit meiner Geburt jedes neue Zimmer, und das will sagen, jedes Zimmer für mich ausströmte; in dem, welches ich gewöhnlich bewohnte, war ich nicht zugegen, meine Gedanken blieben anderswo und schickten an ihrer Stelle nur die Gewohnheit hin.

Diesmal aber hatte ich mich getäuscht. Ich hatte keine Zeit traurig zu sein, denn ich war nicht einen Augenblick allein.

Eine vertraulichere Neugier bekam man für die kleinen Zimmer, die, unbekümmert um die Symmetrie, rings um den Salon unzählig und verwundert liefen und bestürzt zum Garten flohen, in den sie dann so leicht die drei ausgebrochenen Stufen hinabsteigen konnten.

Die Wände umarmten das Zimmer und trennten es vom Rest der Welt; und um hereinzulassen und einzubegreifen, was es vollständig machte, wichen sie vor der Bibliothek zurück und sparten eine Einbuchtung aus für das Bett, zu dessen beiden Seiten Säulen leicht die überhöhte Decke des Alkovens trugen.

Ehe ich mich schlafen legte, wollte ich noch einmal aus meinem Zimmer, um mein ganzes zauberhaftes Gebiet zu erforschen. Und nur ein kleines Kabinett überraschte ich hinter einem Vorhang; von der Mauer festgehalten, hatte es nicht entschlüpfen können und hatte sich da ganz eingeschüchtert versteckt; erschrocken sah es mich mit seinem mondscheinblauen Rundfenster an.

Ich ging schlafen, aber die Gegenwart des Deckbetts, der Säulchen, des kleinen Kamins stellten meine Aufmerksamkeit anders ein als in Paris; und hinderten mich, dem gewohnten Trott meiner Träumereien mich zu überlassen.

War ich schlafend versucht, mich zu meinem herkömmlichen Gedächtnis wieder hinziehen zu lassen, so sorgte das ungewohnte Bett und der angenehme Zwang, auf meine verschiedenen Lagen, wenn ich mich umdrehte, achten zu müssen, schon dafür, den neuen Traumfaden zurechtzurücken oder einzuhalten.

Man wacht auf, es ist vier auf der Uhr, erst vier Uhr morgens, aber wir glauben, der ganze Tag sei verflossen, dieser Schlaf von wenigen Minuten, den wir nicht gesucht haben, scheint uns vom Himmel gestiegen zu sein, kraft eines göttlichen Rechtes, gewaltig und voll wie der goldene Reichsapfel eines Kaisers.

Vielleicht hatte ich die Musik nur im Traum gehört aus Furcht, aufgeweckt zu werden oder vielmehr es nicht zu werden und den Anblick der vorüberziehenden Truppe zu versäumen; denn oft lag ich, während ich mich schon von dem Geräusch aufgeweckt meinte, noch im Schlaf, und weiterschlummernd glaubte ich noch eine Stunde lang, wach zu sein, und spielte mir selbst in winzigen Schatten auf der Leinwand meines Schlafes die verschiedenen Schauspiele vor, die er mir entzog und denen ich doch beizuwohnen wähnte.

Dieselbe Geschichte spielt und hat ein anderes Ende. Trotz alledem ist die Welt, in der man schlafend lebt, ganz anders und, wer schwer einschläft, sucht vor allem, aus unserer Welt zu entkommen.

Nicht weit davon liegt abgesondert der Garten, wo wie unbekannte Blumen sehr von einander verschiedene Schlafarten wachsen, der Datura-Schlaf, der Haschisch-Schlaf, der aus mancherlei Ätherstoffen, aus Belladonna, Opium, Baldrian, — Blumen, die geschlossen bleiben bis zu dem Tag, da der Unbekannte, dem sie vorbestimmt sind, kommen wird und sie berühren: dann gehn sie auf und geben dem Überraschten, Entzückten lange Stunden hindurch den Duft ihrer besondern Träume.

Manchmal hatte ich nichts gehört, da ich in einem der Schlafe lag, in die man fällt wie in ein Loch, aus dem bald nachher gezogen zu werden ganz glücklich macht: dann ist man schwer, überfüttert, und verdaut alles, was uns, wie dem Herkules die Nymphen, die ihn ernähren, die flinken vegetativen Kräfte zugetragen haben, die, wenn wir schlafen, doppelt tätig sind.

Das nennt man einen bleiernen Schlaf, und es scheint, man ist nach dem Erwachen eine Weile lang selbst eine einfache Bleifigur. Man ist niemand mehr.

Warum, wenn man sich wieder ans Denken macht, verkörpert sich dann nicht eine neue Persönlichkeit statt der früheren in uns? Es ist wirklich ein Sterben gewesen, wie wenn das Herz zu schlagen aufgehört hat und erst rhythmisches Ziehen an der Zunge uns wiederbelebt.

Zweifellos erweckt das Zimmer, haben wir es auch nur einmal gesehn, Erinnerungen, an die ältere sich knüpfen.

Und so ist vielleicht auch die Auferstehung der Seele nach dem Tode als ein Gedächtnisphänomen aufzufassen.

Hatte ich ausgeschlafen und lockte mich der durchsonnte Himmel, während zugleich die Frische der letzten hellkalten Herbstmorgen, mit denen schon der Winter beginnt, mich zurückhielt, dann hob ich den Kopf, um die Bäume zu betrachten, an denen die Blätter nur noch durch ein, zwei goldne oder rosa Pinselstriche angedeutet waren und an sichtbaren Fäden in der Luft festgehalten schienen; ich reckte, den Körper halb unter den Decken geborgen, den Hals; wie eine Schmetterlingspuppe, die gerade ausschlüpfen will, war ich ein Doppelwesen, dessen verschiedenen Teilen nicht die gleiche Umgebung entsprach; meinem Blick genügte Farbe ohne Wärme, meiner Brust hingegen wars um Wärme und nicht um Farbe zu tun.

Aber sie waren mir nur neu, zwangen mich, mit ihnen nicht in Zwiespalt, sondern in Fühlung zu treten, gaben mir eine neue Art Heiterkeit und Lieder beim Aufstehen ein, taten eine Lust kräftig wie Mohnblumenrot in mein Herz, ich sah hinter dem heiteren Wandschirm, zu dem dies neue Haus mir wurde, die Welt ganz anders als in Paris; dies Haus lag ganz anders als das meiner Eltern, und reine Luft strömte hinein.

Eine oder die andere dieser Sorgen hatte mir den Schlaf geraubt, dann war ich machtlos gegen meine Traurigkeit und sie füllte im Augenblick mein ganzes Dasein aus.

Nach einer Stunde erschien er dann; und wenn ich ihn klingeln hörte, fühlte ich mich schon von meinen Sorgen frei. Aber was gibts denn? Gehts uns nicht gut?

Was kann man für Sie tun? All meine Plackereien lösten sich in ein Telegramm auf, das Saint-Loup abzuschicken übernahm.

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2 Kommentare zu „Zierliche Anne Eden bekommt es in der Küche besorgt“

  1. Dieses Thema ist einfach unvergleichlich:), mir ist es))) sehr interessant

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